Wo fängt man an, die Geschichte von Geistesblitz zu erzählen?

Vielleicht bei der älteren Frau, die sich stundenlang am Rathaus aufgehalten hat, so interessiert von Stand zu Stand ging, dass sie sich kaum losreißen konnte und mehrfach sagte „das ist ja so toll, dass müsst ihr jetzt jedes Jahr machen!“.

Bei den Jugendlichen, die mit dem e-Roller vorbeikamen, und bei den Lego Bausteinen hängen geblieben sind. Besucher*innen, die von der Führung über die Haus-des-Wissens-Baustelle zurückkamen und meinten, es sei Wahnsinn, mal so einen Einblick bekommen zu haben und alle Fragen stellen zu können. Erwachsene, die bis 22 Uhr Pflanzenfarbe aus Rotkohl herstellten und damit malten. Vortragsräume, die weit über die Zeit gefüllt blieben, weil so rege diskutiert wurde. Glänzende Augen und strahlende Gesichter von Kindern bei den Experimenten auf dem Campus der THGA.
Wissenschaftler*innen, die berichtet haben, wie unterhaltsam und wertvoll es für sie war, ihre Forschung auf diese Art und Weise in die Stadtgesellschaft zu transportieren.

Oder man erzählt die Geschichte aus Sicht der Planung: das monatelange Organisieren, Tüfteln, Köpfe zusammenstecken, auswählen, entscheiden, zusammenführen – was ohne unser großartiges Wissensnetzwerk in Bochum so nicht möglich gewesen wäre. Wirklich alle haben sich beteiligt und alle hatten richtig Bock drauf. Auch das Fazit danach bleibt, „wir wären wieder mit am Start!“ „auf jeden Fall, so etwas braucht Bochum“, „Natürlich bin ich wieder dabei, das war eine der schönsten Veranstaltungen dieses Jahr“.

 

Über 1.500 Besucher*innen tummelten sich an 8 Orten der Innenstadt an über 40 Mitmachstationen.

 

Geistesblitz war das erste Wissensfestival in Bochum. Es hat den Raum geöffnet für Begegnung und Ko-Kreation. Für innovative Wissensvermittlung abseits des Hörsaals. Lebendig wurde es durch die Menschen. Die rege Beteiligung hat uns gezeigt, wir sind auf dem richtigen Weg.

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  • Fasziniert beobachten Besucher*innen 3d-Druck von THALESruhr (Hochschule Bochum) live in action

  • Besucher*innen auf dem Weg zu Baustellenführung vom Haus des Wissens

  • Mensch-Roboter Interaktion vom Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI) in der Stadtbücherei Bochum.

  • Science Slam zum Thema Künstliche Intelligenz in der Stadtbücherei Bochum

  • Menschen basteln Armbänder mit Vereint Bochum e.V. und sprechen über Einsamkeit

  • Eine Frau probiert einen Alterungsanzug der EvH Bochum aus

  • Begeisterte Beteiligte unterwegs in den Straßen der Innenstadt

  • Wissenschaftsshow auf dem Rathausplatz von „Die Physikanten“

  • Architekturmodell des Haus des Wissens

  • Musikalischer Abschluss mit DJ-Sets vom Cute Community Radio

  • Kunstinstallation aus der Ausstellung „Qunst* – Künstlerische Arbeiten aus und mit queeren Perspektiven“ von Studierenden der EvH Bochum

  • Besucher*innen jeden Alters bestaunen den Roboterhund RUBy des Forschungsbereichs SFB 1683 der RUB

  • Der Förderturm des Bergbaumuseum wird vom Geistesblitz erleuchtet

  • Der Graphic Designer Helge Windisch fängt das Geschehen des Wissensfestivals bildlich ein

Zitat aus einer der beteiligten Institutionen aus unserem Netzwerk:

„Auf jeden Fall würde ich wieder teilnehmen wollen! Ich persönlich finde den Grundgedanken hinter Geistesblitz unterstützenswert und wichtig. Für unsere Institution war es eine super Gelegenheit sich zu präsentieren und wir haben schon Ideen gesammelt was wir beim nächsten Mal (wenn es denn wieder stattfindet) anders machen wollen würden.

Ich finde ´Geistesblitz´ könnte ein tolles, regelmäßiges Stadtfest werden, welches dazu beitragen kann die Stadt Bochum als Wissenschaftsstandort mehr zu definieren.“