Talk-Reihe STADTexperimentierRAUM

Das Ziel der UniverCity Bochum ist es, die Wahrnehmung Bochums als Wissenschaftststadt weiter zu stärken. Mit der Talk-Reihe STADTexperimentierRAUM geht das Netzwerk raus aus den Hörsälen der Hochschulen und rein ins Herz der Stadt.

An wechselnden Szene-Orten, zum Beispiel in Cafés und Bars im Viertel vor Ehrenfeld, dreht sich in der Talk-Reihe STADTexperimentierRAUM alles um aktuelle Themen und Projekte aus den Hochschulen und um Erkenntnisse der wissensbasierten Stadtentwicklung. Die inhaltliche Bandbreite ist vielseitig. Sie reicht von studentischen Projekten bis hin zu grundsätzlichen Fragen der Standortentwicklung Bochums als Wissenschaftsstadt. #stadtexperimentierraum
#ucbo

Aktueller Termin:

STADTexperimentierRAUM No.#Vier 
Vom Aufstand der Zeichen
14. November 2017, 19:00 Uhr, Sold Out Gallery, Königsallee 16, Bochum

Vom Aufstand der Zeichen sprach ein Philosoph in den 80ern. Graffiti an U-Bahnzügen erschien ihm „wie eine bis zu den Augen tätowierte Hydra“. Die (Straßen-)Kunst sollte die Wahrnehmung der Städte verändern. Das tut sie bis heute und leistet damit auch Widerstand gegen den Aufstand der digitalen #Zeichen@, die auf den unbewaffneten Betrachter einprasseln.

Die Reihe STADTexperimentierRAUM wagt den Brückenschlag zwischen Stadtraum, Wissenschaft, Experten und Experimenten. Was passiert vor unserer Haustüre, warum und wie genau? Diesmal auch ganz konkret: Wie weit beeinflusst die Hirnstruktur unsere Wahrnehmung von Stadt? Kann durch äußere Eindrücke, durch (ästhetische) Interventionen, unser Bild der städtischen Umgebung bewusst gesteuert werden? Oder vermeintlich einfacher: Wie funktioniert Wahrnehmung im Stadtraum?

Dazu fragen wir Experten unterschiedlichster Disziplinen: Dr. Sara Letzner hat an der RUB Aufsehenerregendes zum Thema Multitasking bei Tauben entdeckt. Sie wird uns etwas über Gehirnstrukturen erzählen können. Cordula Körber hat in Bochum den Raum konkret verändert, um ihn attraktiver zu gestalten. Genauer: den Theatervorplatz. Die Künstlerin, Szenografin und Kostümbildnerin aus Köln behauptet, Räume zu speziellen Themen zu inszenieren, um sie für Menschen neu erfahrbar zu machen. Wie macht sie das, was sind ihre Methoden? Das Zeitzeug_ Theaterfestival stellt studentische Produktionen vor. Auch das Theater ist längst in den Stadträumen angekommen. Welche Strömungen gibt es, welche Methoden, wie geht Intervention heute?

Moderiert wird der Talk von Tom Thelen, Gastro-Kritiker und Kulturjournalist.

Die Reihe STADTexperiemntierRAUM ist eine Veranstaltung von UniverCity Bochum, dem Netzwerk der Bochumer Hochschulen und weiteren Partner.
#stadtexperimentierraum #ucbo

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 - RÜCKBLICKE -

STADTexperimentierRAUM No.#Drei 
(Frei-)Räume für Freie Szenen: Goldene Zeiten oder Tanz um die Goldene Ananas?
13. Juni 2017, 19:30 Uhr, ROTUNDE - Alter Katholikentagsbahnhof, Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum

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Wer braucht eigentlich wen: die Stadt die Kreativen oder die Kreativen die Stadt? Und wer sind diese Kreativen, die Freie Szene, die Off-Kultur, die subkulturelle Boheme? Vielleicht ist die vielbesungene Kreativwirtschaft am Ende nur ein ziemlich wilder Haufen ästhetischer und ökonomisch sehr different aufgestellter Individuen. Vielleicht auch nicht. In jedem Fall ist sie, glaubt man denn den akademischen Theoretikern und Politikern, ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft.

Was hat die Stadt von einer Stärkung der Szene? Wie kann eine solche Stärkung aussehen? Diese Fragen wurden den politisch Verantwortlichen zu stellen.

Doch was wollen eigentlich die so heiß Umworbenen? Freiheit und/oder Sicherheit? Was bedeutet das für das eigene Schaffen? Was bedeutet das für den Stadtteil, wenn „die Künstler“ kommen? Der Verlust der Nachtruhe, höhere Mieten und zynische Bierpreise? Was bedeutet überhaupt „Freie Szene“: Selbstausbeutung beim Kampf gegen Regularien, Gesetze, Vorschriften und Gängelungen?

Viele Fragen, die in vielen Städten diskutiert werden. Wie sieht es in Bochum aus? Szene-Viertel werden im 3-Jahres-Rhythmus ausgerufen, die quasi offiziellen Kreativ-Viertel sind nach Außen hin (noch) nicht sichtbar. Sind hier unkommerzielle Freiräume Mangelware? Wohin geht die Reise?

Zu Gast waren:
Thomas Eiskirch - Oberbürgermeister Stadt Bochum;
Prof. Dr. Matthias Kiese - Wirtschaftsgeograph an der Ruhr-Universität Bochum;
Pia Wagner - hat an der Folkwang Universität der Künste Physical Theatre studiert und arbeitet nach dem Diplom als Performerin in Projekten und Kollektiven der freien Theaterszene. Sie vertritt das atelier automatique, das an der Rottstraße seit Anfang 2017 aktiv ist;
Tom Gawlig - ist Wirt der Trinkhalle, eines Konzepts, das Craft-Bier-Kultur mit historischer Ruhrgebiets-Gastronomie verbindet. Als kulinarisch-kultureller Ort einer der Schrittmacher des so genannten Kortländer-Kiezes.

Moderiert wurde der Talk in bewährter Weise von Tom Thelen, Kulturjournalist und Gastro-Kritiker.

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Der nächste STADTexperimentierRAUm findet im Herbst 2017 statt. Sie wollen über den nächsten Termin direkt informiert werden? Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@univercity-bochum.de

 

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Rückblicke – Bisherige STADTexperimentierRÄUME:

STADTexperimentierRaum No.#Null - zwischen Luftblase und Luftschloss

12. Juli 2016, I am Love, Dibergstraße 2, Bochum

Wohnen in einer Blase. Das schlug das BLOON-Project vor und zeigte, wie es geht. Im Ehrenfeld, Hugo-Schultz-Straße 65, vom 18. bis 31. Juli, füllte eine bewohnbare Blase, installiert auf einer umgebauten Telefonzelle, die Baulücke. Das Projekt zwischen Kunst, Architektur und Stadtplanung wurde unter dem Motto „STADTexperimentierRaum“ am Dienstag, 12. Juli, 19 Uhr, in der Kultur-Eisdiele „I Am Love“, Dibergstraße 2, vorgestellt. Der Eintritt war frei.

Die Düsseldorfer Architektin und Künstlerin Agnes Giannone hatte am Fachbereich Architektur der Hochschule Bochum ihre Studierenden aufgefordert, sich Gedanken über studentisches Wohnen zu machen. Auch zeitlich begrenzte und ungewöhnliche Lösungen waren erwünscht.

Über diese Ideen der Studierenden wurde gesprochen, genauso wie über die grundsätzlichen Fragen zur Zukunft des (studentischen) Wohnens in der Stadt. Ein Schlafplatz, ein Laptop, Internet und ein Sanitärbereich in einer Telefonzelle – reicht das wirklich? Begleitet wurde sie von David Keuer, einem Studierenden aus der Projektgruppe BLOON.

Mit dieser Nummer Null stellte sich die Reihe STADTexperimentierRAUM erstmalig vor.

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STADTexperimentierRAUM No.#Eins – Bochumer Genusswelten live

25. Oktober 2016,  Kochmomente, Alte Hattinger Straße 27, Bochum

Schon was vom Infusion Coffee gehört? Nein? Der ist neu und kommt aus Bochum. Eine Weltneuheit. Ein grundanderes Geschmacksempfinden.

Aber was ist überhaupt Geschmack? Was passiert da im Gehirn? Warum lieben wir Kaffee, Wein, womöglich Grillfleisch? Und überhaupt: Was wäre eigentlich das Leben ohne Genuss?

Die Ausgabe #Eins STADTexperimentierRAUM geht diesen Fragen auf den Grund: am 25. Oktober, um 19 Uhr, „Kochmomente“, Alte Hattinger Straße 27. Der Eintritt ist frei.

Unsere Gäste im neuen Genussort im Ehrenfeld waren dieses Mal Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt und Simon Hass. Hatt ist Professor an der Fakultät für Biologie und Inhaber des Lehrstuhls für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum und angesehener Experte auf dem Gebiet der Geruchsforschung. Hass ist Inhaber einer Event-Kaffeerösterei, Café-Betreiber und Weltneuheiten-Erfinder des Infusion Coffees. Zwei Bochumer Genussforscher, die weit vorgedrungen sind in die Welt der Sinne. In einem lockeren Gespräch, in das auch weitere Akteure der kulinarisch-experimentellen Szene der Stadt einbezogen wurden, ging es um Kaffee, die Barrique-Note im Wein, um die Maillard-Reaktion und um die Orte, die sich dem Genuss verschrieben haben - kulinarisch, künstlerisch, sozial. Eine kleine Verköstigung wurde auch geboten. Ein Abend zwischen Kulinarik, Kunst und Diskurs. Moderiert wurde der Talk von Tom Thelen, Gastro-Kritiker und Kulturjournalist.

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STADTexperimentierRAUM No.#Zwei – Spurensuche in der Stadt

21. März 2017, butterbrotbar, Hans-Ehrenberg-Platz 1, Bochum

Spurensuche in der Stadt. Gejagt, gesucht, gefunden!

Ein Krimiautor und Jäger mit Vergangenheit, ein Verhaltensbiologe/Stadtökologe auf den Fährten der Kreuzkröte und ein IT-ler, der dir erzählt, wo du am gestrigen Abend warst: Der STADTexperimentierRAUM No.#Zwei begibt sich auf Spurensuche in der Stadt.

Am 21. März, um 19 Uhr,, butterbrotbar, Hans-Ehrenberg-Platz 1, Bochum. Der Eintritt ist frei. Unsere Gäste waren Werner Schmitz, Bernhard Borsch und Matthias Mause. Ihre Spuren sind vielseitig. Schmitz ist Journalist, Krimiautor und Jäger. Bernhard Borsch hat IT Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum studiert und ist Experte für Mobile Security bei MVISE AG und damit für die digitale Spurensuche. Matthias Mause hat sich in seiner Masterarbeit mit dem Vorkommen von Kreuzkröten auf Industriebrachen beschäftigt. In einem lockeren Gespräch, in das auch weitere Jäger, Sucher und Sammler der Stadt einbezogen wurden, ging es um Spuren auf allen Ebenen: physisch, tierisch, menschlich, digital, absichtlich und zufällig. Moderiert wurde der Talk erneut von Tom Thelen, Gastro-Kritiker und Kulturjournalist.

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