Bochum ist die Wissenschaftshochburg im Ruhrgebiet - sieben Hochschulen, rund 56.000 Studierende und annähernd 10.000 Beschäftigte stehen für eine einzigartige akademische Vielfalt.

UniverCity Bochum ist der Zusammenschluss der Stadt Bochum, der Bochum Marketing GmbH, der IHK Mittleres Ruhrgebiet, des Akademischen Förderungswerkes, des Deutschen Bergbau-Museums sowie von sieben Bochumer Hochschulen.

Das gemeinsame Ziel der Partner ist die weitere Stärkung Bochums als Stadt der Wissenschaft und Bildung und eine stärkere Identifikation der Bochumer Bürgerinnen und Bürger mit den wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt.

Mit UniverCity Bochum haben Stadt, Hochschulen und weitere Partner hierfür ein Format der Zusammenarbeit geschaffen.

Vorlesungen und Diskussionen zu wissenschaftlichen Themen in der UniverCity Bochum präsentiert von der Sparkasse Bochum

Das Netzwerk UniverCity Bochum und die Sparkasse Bochum laden gemeinsam alle interessierten Gäste, Bürgerinnen und Bürger zu Vorträgen und Diskussionen über aktuelle Themen aus den Bochumer Hochschulen ein. An fünf Terminen im Zeitraum von September bis November, jeweils an einem Donnerstagabend, geben verschiedene Referenten Einblicke in ihre Forschungsgebiete und beantworten Ihre Fragen.

Der Eintritt für die Vorlesungen ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt.

Termine:
04.09. | 18:30 Uhr | Was ist Pop?
11.09. | 18:30 Uhr | Die Evolution des Denkens
25.09. | 18:30 Uhr | Geothermie – nachhaltige Energie aus der Tiefe
16.10. | 18:30 Uhr | Das Wissensrevier. 150 Jahre Bildung und Forschung für den Bergbau
13.11. | 18:30 Uhr | Schicht im Schacht? Die Bedeutung des Nachbergbaus für das Ruhrgebiet

Vorlesungszeiten:
4., 11., 25. September 2014
16. Oktober 2014
13. November 2014

Dauer der Vorlesung: 18.30 – 20 Uhr
Ort: Blue Square in der Bochumer Innenstadt, Bongardstr. 16 –18.
Achtung: der Haupteingang des Blue Square liegt in der Passage, die die Kortumstraße mit der Grabenstraße verbindet.

Übersicht der Termine:

Donnerstag, 4. September 2014, 18.30 Uhr
Was ist Pop?

Was ist Pop? Woher kommt Pop? Wo geht Pop hin? Was kann Pop? Und ab wann ist man ein Popstar? Diesen und vielen weiteren Fragen aus der weiten

Welt des Pop widmet sich die erste Vorlesung dieser Reihe. Sie bietet damit thematisch gleichzeitig auch eine Einstimmung auf den Bochumer Musiksommer (5. – 7. September 2014).

Referent: Hans Nieswandt, Künstlerischer Leiter des Instituts für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste, Musikproduzent, DJ und Buchautor.

Donnerstag, 11. September 2014, 18.30 Uhr
Die Evolution des Denkens

Wie entsteht das Denken im Kopf? Bis vor kurzem dachte man, dass ohne die Hirnrinde von Säugetieren wie z. B. dem Menschen höhere Denkprozesse nicht möglich sind. Völlig falsch, weiß die moderne Gehirnforschung. Vögel haben keine Hirnrinde (Cortex), erbringen aber teilweise Denkleistungen auf dem Niveau von Schimpansen. Sie haben einen eigenen Weg bei der Architektur des Gehirns eingeschlagen. Die neuen Erkenntnisse legen eine aufregende Vermutung nahe: In der Evolution entwickelten sich mehrere parallele Wege, um komplexes Denken zu erzeugen. Der Cortex ist nur einer davon.

Referent: Prof. Onur Güntürkün, Fakultät für Psychologie, Abteilung Biopsychologie, Ruhr-Universität Bochum.

Donnerstag, 25. September 2014, 18.30 Uhr
Geothermie – nachhaltige Energie aus der Tiefe

Die Energiewende wird in der öffentlichen Diskussion häufig auf die Elektrische Energie durch erneuerbare Energieträger reduziert. Doch welche Bedeutung spielt der Wärmemarkt? Erdwärme ist eine Option zur nachhaltigen Versorgung mit Wärme. Die Vorlesung bietet Einblicke in die Vielzahl geothermischer Anwendungen, von der Wärmepumpe im Einfamilienhaus, der grünen Fernwärme in Metropolen bis zu geothermischen Kraftwerken.

Referent: Prof. Rolf Bracke, Direktor des Internationalen Geothermiezentrums an der Hochschule Bochum.

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 18.30 Uhr
Das Wissensrevier. 150 Jahre Bildung und Forschung für den Bergbau

„Glückauf, der Steiger kommt!“ Aber woher? Aus der Bergschule! Häufig gilt das lange von der Montanindustrie geprägte Ruhrrevier als „bildungsferne“ Region, die sich erst mit dem Strukturwandel stärker wissenschaftlicher Forschung und Lehre öffnete. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die tatsächlich 150-jährige Tradition von Bildung und Forschung im Ruhrgebiet.

Referent: Dr. Michael Farrenkopf, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok) beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

Donnerstag, 13. November 2014, 18.30 Uhr
Schicht im Schacht? Die Bedeutung des Nachbergbaus für das Ruhrgebiet

In wenigen Jahren gehört der Steinkohlenbergbau an der Ruhr der Vergangenheit an. Doch was bedeutet das für die Zukunft des Ruhrgebiets? Und was sind die sogenannten Ewigkeitsaufgaben? Der Vortrag gibt einen anschaulichen Überblick über die Perspektiven und Risiken des Nachbergbaues und thematisiert dessen Beitrag zum Strukturwandel.

Referent: Prof. Christian Melchers, Professor für Geoingenieurwesen und Nachbergbau an der TFH Georg Agricola zu Bochum.

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